Archiv für die Kategorie „E-Books“

Schneeschuhwandern in Zentral-Österreich

Donnerstag, 6. August 2009

Wahrscheinlich wirst Du Dich jetzt fragen, ob ich komplett übergeschnappt bin, mitten in der heißersehnten Sommerzeit über das Schneeschuhwandern zu schreiben.

Aber das schon lange angekündigte “Schneeschuhtourenführer-eBook Zentral-Österreich” für die Bundesländer Steiermark, Salzburg und Oberösterreich ist nun endlich fertig.

Schneeschuhtourenführer Zentral-Österreich

Schneeschuhtourenführer Zentral-Österreich

 

Zwar wird das gesamte Werk in den nächsten Wochen noch etliche Qualitätskontrollen durchlaufen müssen, großartige Überarbeitungen sind jetzt aber nicht mehr zu erwarten.

Entgegen einiger früherer Ankündigungen habe ich das Tourengebiet für die Start-Ausgabe noch einmal überarbeitet, etliche Touren sind hinausgefallen, dafür andere hinzugekommen.

Die 1. Ausgabe des Schneeschuhtourenführers (die Rohversion liegt bereits ausgedruckt bei mir am Schreibtisch) wird um die 300 Seiten umfassen. Der Verkauf wird rechtzeitig zum Beginn der Wintersaison im November 2009 starten.

Aber ich werde Euch in den nächsten Wochen auf jeden Fall auf dem Laufenden halten – unter anderem werde ich dann auch die konkrete Bestellabwicklung sowie den Preis bekannt geben.

Die Erstausgabe wird im Vollumfang aus 5 Bänden bestehen – je einer für Salzburg und Oberösterreich sowie 3 Bände für die Steiermark.

Diese Aufteilung wurde einerseits erforderlich, weil sonst das Gesamtwerk speicherplatzmäßig zu groß und damit performancemäßig zu langsam geworden wäre, und andererseits soll es auch möglich sein, den Schneeschuhführer auch nur für einzelne Regionen zu erwerben.

Das E-Book wird als PDF-File ausgeliefert, wobei ich auf Grund eigener nerviger Erfahrungen mit übertriebenen Kopierschutzmechanismen ganz bewußt auf jegliche Sperren verzichten werde, auch wenn dies die eine oder andere Raubkopie zur Folge haben wird – aber im Grunde glaube ich, dass Wanderer und Naturliebhaber ohnehin ehrlichere Menschen sind.

Für den Käufer des Schneeschuhführers bringt das den Vorteil, dass er das einmal erworbene Produkt für den Eigengebrauch beliebig oft auf beliebig viele Endgeräte überspielen kann (z.B. PC, Notebook, E-Book-Reader, Handy, etc.). Selbstverständlich wird auch die Möglichkeit zum Ausdruck völlig offen sein.

Jede Ausgabe wird aber über eine eindeutige LizenzNr einem bestimmten Käufer zugeordnet, eine Verbreitung und Weitergabe an andere Personen ist nicht zulässig.

Auf die vielen Vorteile (und wenigen Nachteile) von E-Books im Allgemeinen werde ich im Laufe der nächsten Wochen ebenfalls noch häufig zu sprechen kommen, eines möchte ich aber heute bereits verraten:

Jeder E-Book-Kunde der 1. Ausgabe erhält automatisch und kostenlos auch die erweiterten Ausgaben der nächsten 2 Jahre (also in Summe insgesamt 3 Ausgaben) zum freien Download angeboten.

Am Beginn jedes Bandes befindet sich ein Inhaltsverzeichnis, über welches durch das Farbensystem BLAU-ROT-SCHWARZ auch gleich die Schwierigkeit der Wanderung abgelesen werden kann. Selbstversändlich kann durch einfachen Klick auf die Seitenzahl sofort zu der entsprechenden Schneeschuhtour verzweigt werden.

Das Inhaltsverzeichnis am Beginn jedes Bandes

Das Inhaltsverzeichnis am Beginn jedes Bandes

 

Daneben wird über das PDF-Format durch entsprechende Vorbereitung des Tourenführers auch die Navigation über das separat im linken Bildschirmbereich einblendbare Menü angeboten.

Navigations-Menü

Navigations-Menü

 

Natürlich stehen auch sonst alle Möglichkeiten zur Verfügung, die der kostenlos herunterladbare Adobe Reader anbietet (mittlerweile gehört dieses Programm ohnehin schon fast zur Standardausstattung eines Computers), und die ein herkömmliches Buch in dieser Art und Weise nicht zu leiste imstande ist:

  • Suche nach beliebigen Begriffen in der gesamten Datei
  • Beliebige Anpassung der Schriftgröße im Dokument zur bequemeren Lesbarkeit am PC

Selbstverständlich ist jeder Buchband auch mit einem von jedem herkömmlichen Buch vertrauten Stichwortverzeichnis versehen.

Stichwortverzeichnis am Buch-Ende

Stichwortverzeichnis am Buch-Ende

Im nächsten Artikel über den mehrbändigen Schneeschuhführer Zentral-Österreich werde ich dann etwas über den grundsätzlichen inhaltlichen Aufbau der E-Books erzählen, sowie einige der Besonderheiten in diesen Tourenführern beschreiben.

Ein für alle Homepagebesucher kostenlos erhältliches Handbuch wird überdies Aufschluß über die wichtigsten Techniken beim Schneeschuhwandern geben (aber keine Angst – es sind nicht viele ;-) ), aber auch die Gefahren beim Winterwandern sollen nicht verschwiegen werden.

Bis dahin – genießen Sie den Sommer, solange es ihn noch gibt.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

Ruhig ist es hier

Freitag, 3. Juli 2009

 … in den letzten Tagen gewesen.

Der Grund lag aber nicht in einer akuten “Faulenzeritis” oder in vorgezogenen Sommerferien (die in den östlichen Bundesländern ja heute offiziell beginnen), sondern in forcierter und mitunter recht anstrengender Arbeit an meinem Schneeschuhführer-eBook.

Aber jetzt stehen die Touren für die 1. Ausgabe 2009 endgültig fest. Bei den Winterwanderregionen und Schneeschuhzentren habe ich entgegen meiner letzten Ankündigung noch einige Nachjustierungen vornehmen müssen, da sonst einige Gebiete im östlichen Bereich (zwischen Liezen und Gesäuse zu umfangreich geworden wären).

Die erste Ausgabe (Erscheinungszeitpunkt im November 2009) wird folgende 18 Schneeschuhzentren umfassen:

Wanderregionen im Schneeschuhparadies Zentral-Österreich

Wanderregionen im Schneeschuhparadies Zentral-Österreich

Steiermark:

  • A) Bad Aussee – Loser
  • B) Bad Mitterndorf – Tauplitzalm
  • C) Ramsau – Dachstein
  • D) Gröbming – Haus
  • E) Wörschach – Irdning
  • F) Liezen – Pyhrnpaß
  • G) Admont – St.Gallen
  • H) Schladming – Rohrmoos
  • I) Öblarn – Sölktäler
  • J) Donnersbachwald – Planneralm
  • K) Rottenmann – Oppenberg
  • L) Johnsbach – Gesäuse

Oberösterreich:

  • O) Gosau – Rußbach
  • P) Hallstatt – Krippenstein

Salzburg:

  • S) Filzmoos – Lammertal
  • T) Radstadt – Flachauwinkl
  • U) Obertauern – Tweng
  • V) Zederhaus – Riedingtal

 

In Summe wird es insgesamt genau 120 Schneeschuhtouren geben, die in 260 Ausbaustufen beschrieben werden.

Wie ist das zu verstehen ?

Einer der Unterschiede zwischen einer Winterwanderung mit Tourenschi und einer solchen mit Schneeschuhen besteht auch darin, dass beim Schneeschuhwandern nicht so sehr ein bestimmtes Ziel im Vordergrund steht, sondern das Herumschweifen in einer schönen Winterlandschaft alleine schon genug Vergnügen und Freude bereitet.

Aber dennoch ist man ja doch häufig bestrebt, ein bestimmtes Ziel zu benennen. Würde ich jetzt nur die Gipfel als Tourenziele anführen, wären die meisten Routen mit Schwierigkeit ROT (sportlich) bewertet, und die Wanderzeit läge durchschnittlich wohl im Bereich von 7 Stunden – das könnte unberechtigterweise Einsteiger davon abhalten, überhaupt mit der Tour zu beginnen, obwohl auch unterwegs auf der Strecke einige durchaus lohnenswerte Etappenziele wie Almen, Hütten oder aussichtsreiche Scharten warten könnten.

Ich habe jetzt eine solche Tour in mehrere Ausbaustufen unterteilt, idealerweise eine einfache und unschwierige Passage im untersten Teil (Einstufung BLAU), eine anspruchsvollen mittleren Teil (Einstufung ROT) und einen schwierigen obersten Abschnitt (Einstufung SCHWARZ): Ergibt in Summe 1 Tour mit 3 Ausbaustufen.

Mehr Details werde ich Euch im Laufe der nächsten Wochen und Monate mitteilen.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

E-Book Schneeschuhparadies Zentral-Österreich

Montag, 22. Juni 2009

Was würde angesichts der im Keller liegenden Temperaturen, leicht angezuckerter Zweitausender und den seit der gestrigen Sommersonnenwende bereits wieder kürzer werdenden Tagen geeigneter sein, sich auf den kommenden Winter einzustimmen, als eine kurze Vorschau auf den “Schneeschuhtourenführer Zentral-Österreich“, an dem ich gerade mit Nachdruck arbeite.

Heute habe ich die Schneeschuhzentren nach langen Überlegungen und vielen Änderungen nun endgültig fixiert: Bei der im November erscheinenden 1. Auflage werde ich mit 16 Tourenregionen in 3 verschiedenen Bundesländern starten.

Bundesländer

  • Steiermark (10 Schneeschuhzentren)
  • Salzburg (4 Schneeschuhzentren)
  • Oberösterreich (2 Schneeschuhzentren)

Die Wandergebiets-Ordnung habe ich von einer ziffernmäßigen Nummerierung nun in eine alphabetische Kennzeichnung abgeändert. Dabei beginnen die Steiermark-Schneeschuhzentren mit den Buchstaben “A”, “B”, “C, etc., die oberösterreichischen Tourengebiete mit “O” (für Oberösterreich), und die Salzburger Tourengebiete mit “S”, “T”, usw.

Dadurch gibt es einerseits noch genügend Entwicklungspotential für weitere Schneeschuhregionen, andererseits ist jede Kurzbezeichnung einheitlich einstellig.

Die 16 Schneeschuhzentren im Österreich-Überblick:

Tourenregionen im Schneeschuhparadies Zentral-Österreich

Tourenregionen im Schneeschuhparadies Zentral-Österreich

Im Detail habe ich die einzelnen Schneeschuhwandergebiete auch auf AlpenYetis Wanderseiten bei den Wanderzielen-Schneeschuhparadies beschrieben.

Alle im Schneeschuhtourenführer-eBook beschriebenen Wanderziele in den Bundesländern Steiermark, Salzburg und Oberösterreich lassen sich vom Schneeschuhzentrum Gröbming aus in maximal 1 Stunde Anfahrtszeit mit dem Auto erreichen und verteilen sich auf folgende Gebirgsgruppen der Ostalpen:

Schneeschuhzentren in der Steiermark, Salzburg und Oberösterreich

Schneeschuhzentren in der Steiermark, Salzburg und Oberösterreich

So jetzt ist aber Schluß mit den Winterträumereien, natürlich freue auch mich zuvor endlich einmal auf einen richtigen Sommer. Und wie im ORF-Teletext bei der Wetter-Wochenvorschau (Seite 611) nachzulesen ist, soll es ja bereits Mitte dieser Woche insofern “schöner” werden, als der Regen wärmer wird.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian

Sony PRS-505: Verbesserungspotential

Mittwoch, 3. Juni 2009

Nachdem ich im letzten Beitrag zum E-Book-Reader Sony PRS-505 über die Vorteile berichtet habe, möchte ich heute etwas näher auf die noch nicht so gut gelungenen Punkte eingehen, Optimierungspotential aufzeigen und meine Verbesserungswünsche kundtun (vielleicht schaut hier ja zufällig jemand von Sony vorbei ;-) ) .

Liest man in einer “normalen” Textdatei ist zunächst alles bestens. Das Umblättern erfolgt ausreichend rasch, die neue Seite ist durchschnittlich in 1 bis maximal 2 Sekunden am Bildschirm. Sind aber nun Fotos (wie bei meinen Schneeschuhführern) oder Grafiken im Text eingebettet, kann der Seitenwechsel zur mühsamen Geduldsprobe werden. Wartezeiten von bis zu 10 Sekunden sind dann keine Seltenheit mehr – zu langsam für ein flüssiges Lesevergnügen.

Die zweite große Schwachstelle betrifft auch wieder Bilder sowie die Darstellung von Tabellen oder anderen aus dem üblichen Textfluß herausgenommenen Inhalten. Diese werden nämlich am E-Book-Reader ziemlich durcheinandergewürfelt dargestellt. Zeilenumbrüche, Spaltenaufteilungen und Seitendarstellungen funktioneren dann nicht mehr so wie im Buch bzw. in der Original-Datei am PC.

Besonders nachteilig ist mir das z.B. bei Programmierbüchern aufgefallen, wenn in der vergrößerten Darstellung die Beispielzeilen von Mustercode eher willkürlich und uneingerückt daherkommen oder der erklärende Text sich auf Abbildungen bezieht, zu denen man erst nach dreimaligem Umblättern gelangt und dann unter Umständen schon wieder vergessen hat, um was es dabei eigentlich ging – zumindest wenn man nicht mehr der Jüngste ist ;-)

Manche Seiten mit Tabellen lassen sich überhaupt nicht vergrößern und sind nur in der kleinsten, aber dann ohne Lupe nicht mehr leserlichen Schriftart darstellbar.

Abgesehen von diesen 2 großen Problemen, die wirklich rasch in den Griff bekommen werden sollten, will man dem E-Book-Reader großflächig zum Durchbruch verhelfen, würde ich mir einige kleinere Verbesserungen wünschen, welche die flüssigere Navigation erleichtern.

So nervt es ein bißchen, dass die Anpassung der Schriftgröße nur in eine Richtung von Klein (S) über Mittel (M) bis Groß (L) vorgenommen werden kann. Möchte man jetzt z.B. von Groß auf Mittel zurückschalten, funktioniert das nur am Umweg über Klein. Grundsätzlich kein Problem, wenn es sich nur um Text handelt. Gibt es aber Grafiken, dann kommen die oben erwähnten Probleme zum Tragen und man wartet mehrere bis etliche Sekunden ehe das Bild endlich wieder aufgebaut ist.

Eine nächste Verbesserung würde ich mir dahingehend wünschen, dass man zu Lesezeichen kurze Anmerkungen machen könnte, nach denen auch die Suche möglich sein sollte. Optimal wäre natürlich eine Volltextsuche über das gesamte Buch (oder über alle Bücher – aber ich fürchte, da geht die Fantasie jetzt vollends mit mir durch). Andere, aber wesentlich teurere E-Book-Reader sind da meines Wissens bereits weiter – allerdings dürfte sich der Ansturm auf solche Lesegeräte zum Preis von 2 Netbooks noch in bescheidenen Grenzen halten.

Nachtrag: Mittlerweile habe ich einen Weg gefunden, wie ich doch selbst beschriftete Lesezeichen einfügen kann (falls jemand eine einfachere Variante kennt, würde ich mich über eine kurze E-Mail-Nachricht sehr freuen). Und zwar habe ich in Adobe Digital Editions die Möglichkeit, Lesezeichen selbst beliebig zu beschreiben. Wenn ich die Datei dann direkt über diese Software auf den Reader lade, kommen die neuen Bezeichnungen mit. Leider geht dadurch aber auch die Zuordnung zu einer Sammlung verloren, weshalb ich anschließend in der eBook Library die Sammlung noch einmal auf den Sony PRS-505 übertragen muß.

Ein weiteres Feature, welches ich bereits mitunter vermißt habe, ist das Einblenden des Inhaltsverzeichnisses oder des Index, und zwar leicht transparent über der aktuellen Seite, um so die Orientierung zu erleichtern – so suche ich bei einem meiner EDV-Fachbücher mit mehr als 1.100 Seiten schon eine Zeitlang herum, bis ich endlich die richtige Stelle gefunden habe. Und dann dauert es wieder, bis ich mich zurückgehantelt habe. Vielleicht kann ich diesen Workflow aber durch Anpassung meiner persönlichen Arbeitsweise noch verbessern (eventuell mit dem Verlauf und/oder Lesezeichen arbeiten).

Abgesehen von diesen mehr oder weniger großen Einschränkungen bin ich aber noch immer recht zufrieden mit meinem Gerät. Nach dem österreichischen Schulnotensystem von 1 (Sehr gut) bis 5 (Nicht genügend) würde ich aktuell die Bewertung 2-3 (näher bei 3) vergeben (1-2 für Textdarstellung, 4 für Grafiken und Tabellen).

Nach dem Amazon-Bewertungssystem würde das 3-4 Sterne bedeuten (1=Schwach, 5=Optimal). Da aber eine Zwischenbenotung nicht möglich ist, würde ich 3 Sterne hergeben.

Dass sich ein E-Book-Reader im Notfall nicht zu sämtlichen Zwecken eignet, für die man auch die Morgenzeitung verwenden kann, soll ihm aber nicht zum Nachteil gereichen. Doch das Thema möchte ich hier nicht weiter vertiefen ;-) .

Falls ich in den nächsten Tagen neue Erkenntnisse mit dem Sony PRS-505 gewinne, werde ich mich diesbezüglich wieder melden.

Liebe Grüße – Dein / Ihr / Euer Christian