Tourensuche in AlpenYetis Tourenbuch
Viele Suchmöglichkeiten und Statistiken in der Tourendatenbank
AlpenYetis Tourenbuch
| Datum | Ziel | Gebirgsgruppe | Art | Hm | Km | Std | SG | BW | Fotos |
| 22.08.2010 | Stegerkar - Wildkar - Herzmaierkar | Schladminger Tauern | Wandern | 1.560 | 21 | 11,5 | S | 1 | 65 |
| 21.08.2010 | Zoo Schmiding - Gmunden - Offensee - Grundlsee | Oberösterreichische Voralpen | Wandern | 100 | 5 | 4 | B | 1 | 71 |
| 18.08.2010 | Hundewanderung zwischen Ennsboden und Säbelboden | Dachsteingebirge | Wandern | 1.900 | 59 | 13 | B | 3 | 0 |
| 14.08.2010 | Weierbaueralm - Seespitz (1.574) | Totes Gebirge | Wandern | 870 | 10,6 | 5 | R | 3 | 37 |
| 12.08.2010 | Eisenerzer Reichenstein (2.165) - Hohe Lins | Ennstaler Alpen | Wandern | 1.515 | 18,3 | 8,75 | S | 3 | 79 |
| 10.08.2010 | Sonnenaufgang Kammspitz (2.139) - Mitterspitze | Dachsteingebirge | Wandern | 2.025 | 16,9 | 10,75 | S | 2 | 47 |
| 08.08.2010 | Brunnsteiner See - Wurzerkampl (1.706) | Totes Gebirge | Wandern | 590 | 12,4 | 4,5 | R | 3 | 42 |
| 01.08.2010 | Westlicher und Östlicher Hochplattenkogel (2.154) | Totes Gebirge | Wandern | 2.160 | 34,8 | 15,5 | S | 1 | 69 |
| 11.07.2010 | Moaralmsee - Bärfallspitze (2.150) | Schladminger Tauern | Wandern | 905 | 10,5 | 4,75 | R | 2 | 38 |
| 10.07.2010 | Dreibrüdersee - Dreibrüderkogel-Südgipfel (1.900) | Totes Gebirge | Wandern | 1.420 | 16 | 10,5 | R | 1 | 55 |
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Wie alles begann
Im Jänner 2004 habe ich mit der konsequenten Führung eines elektronischen Tourenbuches begonnen,
weil ich beim Wandern nicht wieder denselben Fehler machen wollte, den ich zuvor bereits
12 Jahre lang beim Mountainbiken gemacht hatte.
Nämlich das schlampige Aufzeichnen der wichtigsten Tour-Eckdaten auf irgendwelchen
Schmierzetteln oder in diversen Kalendern.
Und wenn ich dann bestimmte Statistiken auswerten wollte, stand
ich jedes Mal vor dem gleichen Dilemma, dass ich zuvor die
Daten erst umständlich zusammensuchen und berechnen mußte.
Auf Grund persönlicher Erfahrungen und Umfragen schätze ich, dass
wohl über die Hälfte aller Wanderer ein mehr oder weniger
umfangreiches "Tourenbuch" führen.
Dies kann in den verschiedensten Formen erfolgen:
- Papierform
Die "älteren Semester" (man verzeihe mir diesen Ausdruck) aber durchaus
auch Jüngere führen das Tourenbuch
häufig in Papierform - in Fotoalben, besonderen
Büchlein oder in einfachen Heften.
Geschmückt mit Stempeln, Zeichnungen, Ansichtskarten oder einigen aussagekräftigen Fotos.
- PC
In den letzten Jahren recht modern geworden ist die Verwendung
des PC´s zur Tourenverwaltung.
Meist werden die Touren-Eckdaten in Tabellen mittels
Excel oder Word
verwaltet.
Auswertungen und Statistiken sind so natürlich wesentlich einfacher
und rascher möglich.
- Internet
Als "modernste" (obwohl ich persönlich nichts von Mode halte) Form
des Tourenbuches gilt die Verwaltung mittels Internet.
Neben den eigentlichen Statistikdaten werden häufig noch detaillierte Tourenberichte
angefertigt.
Daneben können rasch und einfach Tourenbilder verlinkt werden.
Aber die Online-Möglichkeiten des World-Wide-Web (WWW) gehen noch viel weiter darüber hinaus.
So wäre es, möglich GPS-Daten zum Download anzubieten
Neben den sehr vielfältigen Auswertungsmöglichkeiten kann man sich
auf diese Art und Weise auch rasch mit weiter entfernteren Bergkameraden
und Freunden austauschen.
- Fotobuch
Ebenfalls eine moderne Möglichkeit der Tourenbeschreibung - aus Kostengründen
meist auf besondere Touren beschränkt - stellt die Gestaltung von
Fotobüchern dar.
Dabei werden mittels PC und besonderer Software selbständig
richtige Bücher erstellt, die mit
Fotos, Grafiken und
Beschreibungen geschmückt werden können.
Diese Bücher "machen richtig was her" und können
auch im Freundeskreis einfach weitergereicht werden, ohne Angst, daß
Fotos zerstört werden oder verloren gehen.
Überdies können bei Gefallen - gegen Einwurf kleiner Münzen - beliebig
viele Exemplare für den interessierten Verwandtenkreis nachbestellt werden.
Eine automatische statistische Auswertung ist damit aber natürlich nicht möglich.
Was gehört ins Tourenbuch
Welche Daten man ins Tourenbuch aufnimmt, hängt sowohl von
der Form (Papierbuch, PC, Internet) als natürlich auch von
den persönlichen Vorlieben ab.
Nachfolgend wird deshalb auch nur eine beispielhafte
Auflistung angeführt:
- Statistikdaten
Höhenmeter Aufstieg und Abstieg, Zeitdauer,
Kilometer, Teilnehmer,
Gipfelanzahl, Niedrigser und Höchster Punkt,
Tourdatum, Tourart (wie Wandern, Schitour, Schneeschuhtour), etc.
- Geografische Daten
Land, Bundesland, Region, Gebirgsgruppe, Talort,
Ausgangspunkt, Anfahrtsroute, wichtigste Tourstationen,
Hütten, Almen, Übergänge, Gewässer, etc.
- Besonderheiten
Nicht alltägliche Gegebenheiten, wie z.B. besonders seltene Pflanzen,
Begegnung mit Wildtieren, außergewöhnliche oder unerwartete Vorkommnisse, etc.
- Bericht
Ausführliche Tourenschilderung mit persönlichen Erlebnissen.
Beschreibung der Wetterverhältnisse, etc.
- Wanderbilder
Tourenfotos - hilfreich mit Beschriftung, damit man weiß,
was man sieht (denn nach geraumer Zeit hat man es nicht selten sogar selbst vergessen).
-
Videoclips
Eventuell später noch geschnitten und vertont.
- Grafiken
Landkarten (Vorsicht bei Veröffentlichungen im Internet !),
schematische Routendarstellungen, Höhenprofile, etc.
- Sonstige Tourendaten
GPS-Daten
Daten von Pulsuhren, etc.
Warum überhaupt ein Tourenbuch
Wie bereits beschrieben: Nach Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis
sowie diversen Umfragen im Internet führt wohl mehr als die Hälfte aller
Wanderer ein Tourenbuch.
Aber natürlich gibt es bei diesem Thema auch Meinungen, welche die
"Tourenbuchhaltung" als Zahlen-Fetisch belächeln oder überhaupt spöttisch
ablehnen.
Pro
- Statistiken
Ich bin ein "Statistik-Fan".
Mir geht es nicht um ständige Steigerungen, Rekorde
oder Vergleiche mit anderen Wanderern,
aber ich weiß gerne, welche
Strecken ich in welchen Zeiträumen bewältigt habe
und vergleiche gerne mit anderen Zeiträumen.
- Erinnerungen
Viele Mitmenschen beklagen häufig, wie rasch
die Zeit vergeht, wie schnell man älter wird,
und irgendwie weiß man gar nicht mehr, was man in der
abgelaufenen Zeit alles gemacht hat.
Ich weiß es:
Mir genügt ein Blick ins Tourenbuch.
- Planungsbasis
Durch die Dokumentation all meiner Touren
weiß ich genau, welche Gebiete ich noch nicht
so gut kenne.
Durch Fotos kann ich feststellen, ob in nichtmarkierten
Gebieten eventuelle Übergänge oder Überschreitungen möglich wären.
So kommt es nicht selten vor, daß selbst "alte Bergfexe" mit
jahrzehntelanger Erfahung mich als
relativen Wander-Jüngling (das Jüngling versteht sich wohlgemerkt nur
auf das Wander ;-) über Tourenmöglichkeiten befragen.
Contra
- "Wander-Buchhalter"
Ein häufiges Argument von Dokumentations-Gegnern:
Ich bin doch kein Wander-Buchhalter.
Ich möchte meine Touren gehen und genießen - aus basta.
- Zeitaufwand
Das Argument des großen Zeitaufwandes ist
tatsächlich ein gutes.
Denn nicht selten passiert es mir, daß ich müde nach
Hause komme, und am selben Tag häufig keine Lust mehr habe,
mich noch mit Tourendaten eingehender auseinander zu setzen.
Vor allem die Verwaltung von Tourenfotos nimmt bei mir bereits einen
ziemlich großen zeitlichen Aufwand ein.
- Schon alles gesehen
Auch dieses Argument höre ich hin und wieder von
"alten Bergfexen".
Häufig sind das jene Wanderer, die 50 Mal im Jahr den gleichen Gipfel
besuchen.
Oder aber, und auch das habe ich bereits erlebt, man muß die
Bergkameraden erst auf die Schönheit oder Faszination
bestimmter Dinge aufmerksam machen.