Klafferkessel

Die schönste Bergsee-Landschaft in Österreichs?

Es gibt wohl kaum einen Wanderer, der nicht ins Schwärmen gerät, wenn er von einem Besuch im Klafferkessel erzählt. Aber wirklich nachvollziehen wird diese Schwärmerei auch nur der können, der dieses grandiose Naturparadies selbst kennenlernen durfte.

Und genau da beginnt bereits das Malheur. Denn diese faszinierende Seelandschaft ist gar nicht so einfach zu erreichen. Zumindest dann nicht, wenn man nicht mit guter Kondition gesegnet ist. Bergsteigerische Schwierigkeiten halten sich dagegen in engen Grenzen und sind höchstens eine Etage höher beim Aufstieg auf den Greifenstein vorzufinden.

Aber auch diese kurzen Engstellen sind für geübte Bergwanderer nicht die Rede wert.

Klafferkessel

Klafferkessel

Yetispuren im Klafferkessel

Yetispuren im Klafferkessel

Um noch einmal zu den konditionellen Anforderungen zurückzukommen: Die Wanderung in den Klafferkessel, die idealerweise als Rundtour angelegt wird, lässt sich mit Hüttenunterstützung in bequeme Halbtagesetappen aufteilen.

Die Preintalerhütte oder die Gollinghütte, beide auf über 1.600 Meter Höhe gelegen, bieten sich als Zwischenstation an.

Mehr als 30 Seen sollen es sein, die sich hier auf einer Seehöhe zwischen 2.100 bis 2.300 Meter tummeln – das Nachzählen gestaltet sich aber gar nicht so einfach, da manche der kleineren Seen häufig bis August hinein zugefroren sind und gelegentlich auch die eine oder andere kleinere Lacke in heißen Sommern auch nicht vor dem Austrocknen gefeit ist.

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